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Definition: Als Aphasie bezeichnet man eine erworbene Störung der Sprache aufgrund einer Schädigung, meist der linken, Hälfte des Gehirns. Aphasien treten nach verschiedenen Erkrankungen wie Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Tumoren oder entzündlichen Erkrankungen auf.

Aphasie bedeutet übersetzt „Sprachverlust“. Aphasie ist jedoch nie ein kompletter Sprachverlust. Die Worte sind im Kopf weiterhin vorhanden, können jedoch nicht in Sprache umgesetzt werden. Je nach Schwere, Art und Ort der Schädigung können weitere Bereiche beeinträchtigt sein, wie Lesen, Schreiben und Verstehen.

Aphasiker können weiterhin denken! Kommunikation ist trotz Aphasie möglich.

 

Formen der Aphasie:

Man unterscheidet vier Grundformen. In der Realität treten allerdings vorwiegend Mischformen auf. Die Diagnostik erfolgt über Tests wie dem Bielefelder Aphasiescreening oder dem Aachener Aphasietest.

  • Amnestische bzw. anomische Aphasie

Die Sprache ist fließend und hauptsächlich durch Wortfindungsstörungen gekennzeichnet. Die Zielworte können häufig umschrieben werden. Meist ist das Kurzzeitgedächtnis mit betroffen.

  • Broca-Aphasie (motorische Aphasie)

Sie ist gekennzeichnet durch eine stockende angestrengte Sprache. Das Sprachverständnis ist gut erhalten.

  • Wernicke-Aphasie (sensorische Aphasie)

Die Sprache ist flüssig. Das Sprachverständnis ist betroffen. Wörter werden häufig verdreht oder verwechselt. Die Fehler werden von den Betroffenen oft nicht wahrgenommen.

  • Globale Aphasie

Sie ist die schwerste Form der Aphasie. Das Sprachverständnis ist schwer gestört und Sprachäußerungen gerade in der Akutphase nicht möglich.

Therapie der Aphasie:

Rund 50.000 Menschen jährlich erleiden eine Aphasie durch Schlaganfall. Anfangs bessert sich die Sprache merklich von Tag zu Tag. Eine sprachliche Aktivierung durch Logopädie, Ärzte, Pflegepersonal und Angehörige kann die Besserung oft beschleunigen. Die Therapie berücksichtigt Aspekte wie die Art und das Ausmaß der Aphasie, die individuelle Lernfähigkeit und Motivation, Familiensituation und soziale Umgebung und die Anforderungen an den Beruf. Die Logopädie beinhaltet verschiedene Methoden und berücksichtigt die Krankheitsphase. In der Therapie wird großen Wert auf die Alltagsrelevanz gelegt und jeweils danach ausgerichtet.

Meist findet die erste logopädische Behandlung bereits im Krankenhaus statt, spätestens in der Rehabilitationsmaßnahme. Je nach Fortbestehen der Aphasie nach Entlassung kann man sich über den Hausarzt, Neurologen oder HNO-Arzt Logopädie verordnen lassen.

Kontakt

Logopädie Schweizer

Zum Gunterstal 4
66440 Blieskastel

Mobil: 0152/34229065
judith3639@freenet.de

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Behandlungsspektrum

  • Aphasie (Sprachstörung)
  • Kognitive Dysphasie
  • Dysarthrophonie (Sprechstörung)
  • Neurogene Dysphagie (Schluckstörung)
  • Sprachstörungen bei Demenz
  • Beratungsangebote
  • Artikulations-und Stimmtraining
  • Coaching für alle Sprechberufe
  • Referententätigkeiten

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